Migration

Shopware 6 vs Shopware 5: Lohnt sich der Umstieg?

Philipp HasseCEO & Lead Developer15. August 20246 Min. Lesezeit

Shopware 5 hat viele Shops über Jahre zuverlässig getragen – doch das offizielle End-of-Life rückt näher, und Shopware 6 ist längst die ausgereifte, zukunftssichere Plattform. Die zentrale Frage lautet daher nicht mehr ob, sondern wann und wie du umsteigst. In diesem Vergleich schauen wir uns die wichtigsten Unterschiede an.

Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick

Shopware 6 ist keine bloße Weiterentwicklung, sondern eine komplette Neuentwicklung auf modernem Fundament. Das bringt Vorteile in fast allen Bereichen – erfordert bei der Migration aber auch echte Umbauarbeiten.

  • Technologie-Stack: Shopware 5 basiert auf Zend Framework und Smarty, Shopware 6 auf Symfony, Twig und einer API-first-Architektur.
  • Frontend: Statt des monolithischen Themes setzt Shopware 6 auf Bootstrap-basierte Storefront-Themes und Erlebniswelten (Shopping Experiences).
  • Erweiterbarkeit: Die neue Plugin- und App-Architektur trennt Anpassungen sauberer vom Core.
  • Headless-fähig: Über die Store- und Admin-API lässt sich Shopware 6 als Headless-Backend betreiben.

Vorteile von Shopware 6

Der Umstieg zahlt sich in mehreren Dimensionen aus:

  • Erlebniswelten: Landingpages und Kategorieseiten lassen sich ohne Code per Drag & Drop gestalten – besonders mächtig in Kombination mit Erweiterungen wie unserem Grid Builder Pro.
  • Bessere Performance: Moderne Caching-Strategien und eine schlankere Architektur sorgen für schnellere Ladezeiten.
  • API-first: Integrationen mit ERP, PIM oder Marktplätzen sind deutlich einfacher.
  • Zukunftssicherheit: Neue Features, Sicherheitsupdates und Community-Support konzentrieren sich vollständig auf Version 6.

Worauf du bei der Migration achten musst

Eine Migration ist kein Update-Knopf, sondern ein Projekt. Diese Punkte solltest du einplanen:

  • Daten übernehmen: Für Produkte, Kategorien, Kunden und Bestellungen gibt es das offizielle Migrations-Tool von Shopware.
  • Plugins prüfen: Nicht jedes Shopware-5-Plugin hat ein Shopware-6-Pendant – prüfe frühzeitig, welche Erweiterungen du ersetzen musst.
  • Theme neu aufbauen: Das Frontend muss auf Basis des neuen Storefront-Themes neu umgesetzt werden.
  • SEO absichern: Achte auf saubere 301-Weiterleitungen, damit deine Rankings erhalten bleiben.

Fazit: Für wen lohnt sich der Umstieg?

Für praktisch jeden Shopware-5-Shop führt der Weg früher oder später zu Shopware 6. Wer jetzt migriert, profitiert von moderner Technik, besserer Performance und voller Zukunftssicherheit – und vermeidet den Druck, kurz vor dem End-of-Life unter Zeitnot umziehen zu müssen.

Du planst den Umstieg auf Shopware 6? Sprich mit uns – wir begleiten Migrationen von der Planung bis zum Go-live.

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